Veröffentlichkeitsdatum 15.09.2020 - Gesundheit - Ernährung - Aktuelles

Wie kann ich mein Immunsystem stärken?

Was kann ich mir in Zeiten wie diesen, Gutes tun?

Anregungen und Empfehlungen zur Selbstanwendung im eigenen Haushalt!

 

Diese Angebote erheben nicht den Anspruch der Vollständigkeit und ersetzen keinen Arzt oder Ärztin! Für die Wirkung oder Nichtwirkung wird keine Verantwortung übernommen. Es sieht sich als eigenverantwortliche Ergänzung zur Verbesserung des Wohlbefindens!

Das Immunsystem ist unser körpereigenes Abwehrsystem, das in den Körper eingedrungene Mikroorganismen entfernt. Jeden Tag rettet es unser Leben. Typische Krankheitserreger sind Bakterien, Viren und Pilze. Seltsam gewachsene Zellen werden abgetötet, eliminiert und Viren durchschnitten. Das Immunsystem verfügt über viele Experten zur Erkennung von körperfremden Zellen. Es macht seine Aufgabe bemerkenswert gut. Vitale Ernährung, regelmäßige Bewegung, Wasseranwendungen und eine gesunde Gedankenhygiene helfen ihm bei seinen Aufgaben! Gerade in Zeiten wie diesen, sollte jeder/jede sein Immunsystem stärken. 

Anhand der vier Säulen von Pfarrer Sebastian Kneipp und Empfehlungen der Hl.Hildegard von Bingen möchte ich ein paar Anregungen zusammenfassen.

 

Ernährung und Kräuter:

 

  • Regionale, saisonale, biologische Lebens – mittel! Frisches Gemüse und Obst von unseren Biobauern. Da nehmen wir außerdem die Herzensfreude der Biobauern in der Ernährung mit uns auf. Hildegard nennt es die Subtilität, die in jeder Nahrung enthalten ist, wenn wir sie mit guten dankbaren Gedanken zubereiten und zu uns nehmen! Regelmäßig das Urkorn Dinkel in unseren Essenplan aufnehmen. Dinkel enthält Thiozyanat das unser Immunsystem stärkt, sowie wertvolle Proteine und essentielle Fettsäuren, Vit.B (B1 und B2) und andere Mineralien. Der Dinkel enthält auch das pflanzliche Tryptophan das zu den „kleinen täglichen Glücksgefühlen“ führt. 
  • Ebenfalls können wir verschiedene Kräuter einbauen: wie Pelargonienmischpulver um den Organismus vor Infekten zu schützen. Für den Kreislauf und Herzstärkend den Galgant täglich in das Essen streuen oder in Form von Tabs einnehmen.  Ganz besonders soll der  Bertram genannt werden, der die Säfte ins Fließen bringt. Regelmäßiges Ölziehen oder Bertramziehen reinigt und kräftigt unsere Mundschleimhaut! Beim Ölziehen nimmt man etwa einen Esslöffel Öl (empf. Sonnenblumenöl) und schiebt es im Mund ca.20 min hin und her. Die weiße Brühe spukt man in eine Küchenrolle und entsorgt es im Restmüll. Beim Bertram nimmt man eine Messerspitze davon und bewegt es ca 5-7Minuten im Mund und besonders in die Mundtaschen.
  • Gesund ist auch täglich ein Salbeiblatt kauen oder mit Salbeitee gurgeln! Das reinigt Mund und Rachen und aktiviert den Lymphfluss!
  • Täglich einen TL Maronenhonig essen, stärkt unsere Leber. Dem Manuka Honig, wird eine antiseptische, antibakterielle und antivirale Wirkung zugeschrieben.
  • Von Mai bis Oktober kann man die Maikur machen: jeden 3.Tag einen Schluck Wermuttrunk. Die Bitterstoffe des Wermuts unterstützen unsere Leber bei ihrer Entgiftung und stärken das Immunsystem. Sobald die dunklere Jahreszeit beginnt, wird die Wassenlinsenkur empfohlen um die Zellentgiftung zu fördern.  3 Monate einen Schluck nüchtern am Morgen!
  • Regelmäßiges Fasten reinigt unseren Körper/Geist und stärkt unser Immunsystem! Aus Eigenerfahrung bewährt sich die milde Form des Fastens wie Hildegard von Bingen es beschreibt, als gute Form. In eine angeleitete Gruppe gelingt es jedoch am besten!
  • Es wird auch das Intervallfasten empfohlen: jeden Tag 16 Stunden Fasten ist sehr hilfreich für den gesamten Stoffwechsel. Diabetiker und Menschen welche regelmäßig Medikamente einnehmen sollten dies jedoch im Vorfeld von ihrem Hausarzt/Hausärztin abklären!
  • Fenchelkörner kauen – bei HvB der „Frohmacher“, der den Magen reinigt, die Sehkraft stärkt und Mundgeruch verhindert!
  • Ballaststoffreiche Ernährung ist für den gesamten Organismus empfehlenswert!

 

Wasseranwendungen:

 

  • Abends ein ansteigendes Fußbad, dem eine ausleitende Wirkung zugeschrieben wird. Anwendung: Bequemer Stuhl um entspannt sitzen zu können/beide Füße in ca. 35 Grad Celsius warmes Wasser (Fußwanne) stellen/Anfangs nur Boden bedeckt/ man kann auch 2Tropfen Lavendelöl (beruhigend) dazugeben, auch etwas Honig oder Milch (Träger) oder Basenpulver (entsäuernd) dazugeben/ in der Thermoskanne stellt man heißes Wasser bereit/ langsames Zugießen von heißem Wasser (über 15 Minuten) auf 40 - 42 Grad Celsius erwärmen: wie man es verträgt; Achtung vor Verbrennungen/ bis 2 Fingerbreiten max. über den Knöchel – NICHT weiter/Vorsicht ist besonders bei Krampfandern geboten/ noch weitere fünf Minuten im Wasser verweilen/ Dann die Beine abtrocknen/ 20 Minuten Bettruhe genießen - dabei zur Entspannung die Beine etwas hochlagern: das stärkt den Kreislauf, wärmt den ganzen Körper durch (besonders wenn man ins Bett geht, wärmt es die ganze Nacht die Lunge) und es stärkt die Abwehrkräfte
  • Körper täglich trocken bürsten und anschließend kühl abwaschen. 
  • Leberwickel zur Unterstützung der Leberentgiftung (günstig zwischen 13h-15h): dabei legt man sich ein feuchtes warmes Tuch auf die Leber (unter dem rechten Rippenbogen), gibt ein kleines Handtuch darüber und legt sich eine Wärmeflasche darauf, dass es schön warm ist. Feuchte Wärme tut der Leber gut und fördert die Entgiftung!

 

Bewegung:

 

  • regelmäßig dosiert Sonne tanken um die Aufnahme von Vit D zu fördern. Dafür reichen einige wenigen Minuten Sonnenbad. Achtung NICHT bei großer Hitze! Nicht die Mittagssonne!  
  • Die Grünkraft oder Viriditas, wie Hildegard von Bingen es nennt, einsaugen. Sie ist die Spannkraft in unserem gesamten Organismus, die uns belebt und vitalisiert!
  • Täglich mindestens 30Min. Bewegung (Joggen, Walken, Radfahren, Spaziergang, Gymnastik) belebt den Kreislauf, tut dem Stoffwechsel gut und stärkt das Immunsystem. Bewegung ist die beste und billigste Medizin. Wir dürfen uns auch mit Freude bewegen: das verstärkt die positive Wirkung. 
  • Ausreichend Schlaf: sehr gesund ist der Schlaf vor Mitternacht. Genug Pausen und Freizeit im Alltag einbauen.
  • In Dankbarkeit die Fülle der Natur betrachten 

 

Lebenshaltung:

 

  • Wie nähre ich meine Gedanken? Gedanken schaffen Wirklichkeit! 
  • DANKBAR die Fülle sehen in der wir leben dürfen! Auch im Bewusstsein, dass ich ein Teil des Ganze bin und zur weiteren Verbesserung beitragen kann!
  • DANKE für mein tägliches Essen
  • DANKE für die prachtvolle Natur
  • DANKE in einem friedlichen Land leben zu dürfen
  • DANKE - Tagebuch schreiben  - jeden Tag, jeder ganz persönlich für sich!
  • Täglich morgens und abends eine kurze MeditationInnehalten und in eine Kerze schauen oder in den Himmel blicken!

 

Die Wurzel der Freude ist die Dankbarkeit. 
Es ist nicht die Freude, die uns dankbar macht – es ist die Dankbarkeit, die uns Freude macht“ 
Bruder David Steindl-Rast


Quelle: Beatrix Wondraczek, MAS, DGKP;
Einfach Leben (2015), Brigitte Pregenzer, sowie aus Vorträgen an der Hildeggardakademie Vlbg.;
Netzwerk Dankbar leben, R. Graf und Begründer und Initiator Bruder David Steindl-Rast
September 2020

Bild © Beatrix Wondraczek


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