Basenfasten, Basenkur und basische Ernährung – diese Begriffe sind Dir sicher schon begegnet. Vielleicht weißt Du bereits, dass es sich dabei um besondere Ernährungsformen handelt. Doch was steckt genau dahinter? In diesem Beitrag möchten wir Dir die Unterschiede zwischen „Basenfasten“ und „Basenkur“ erklären, damit Du herausfinden kannst, welche Variante am besten zu Dir passt.
Was bedeutet eigentlich basisch?
Lebensmittel hinterlassen in unserem Körper entweder Säuren oder Basen. Diese Balance ist lebenswichtig und wird durch unseren Säure-Basen-Haushalt reguliert. Verschiedene Puffersysteme wie Lunge, Leber oder Haut arbeiten daran, diese Balance aufrechtzuerhalten. Konsumieren wir jedoch über längere Zeit überwiegend säurebildende Lebensmittel (z.B. Zucker, Alkohol, Fleisch, Weißmehl), bewegen uns wenig und sind ständigem Stress ausgesetzt, müssen diese Puffersysteme dauerhaft Höchstleistungen erbringen. Das kann den Körper erschöpfen und seine Grenzen aufzeigen.
Ein Fokus auf basische Lebensmittel kann die Puffersysteme entlasten und regenerierende Prozesse im Körper anstoßen. Dafür gibt es zwei Ansätze: Basenfasten und die Basenkur.
BASENFASTEN
Beim Basenfasten werden ausschließlich basische Lebensmittel verzehrt, während säurebildende Lebensmittel komplett vermieden werden.
Was darf man beim Basenfasten essen?
Wie bereits erwähnt, stehen beim Basenfasten nur basische Lebensmittel auf dem Speiseplan. Gemüse in allen Varianten und Farben spielt dabei die Hauptrolle. Weitere erlaubte Lebensmittel sind:
- Gemüse
- Salate
- Ausgewähltes Obst (z.B. Ananas, Äpfel, Bananen, Erdbeeren, Mangos)
- Sprossen und Keime
- Kräuter und Gewürze
Was sollte man beim Basenfasten meiden?
Säurebildende Lebensmittel sind während des Basenfastens tabu. Dabei wird zwischen guten und schlechten Säurebildnern unterschieden, doch beide sollten vermieden werden.
- Gute Säurebildner: Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Pseudogetreide (z.B. Quinoa, Buchweizen), Nüsse
- Schlechte Säurebildner: Wurst, Fisch, Milchprodukte, Zucker, Alkohol, Kaffee, Weißmehlprodukte
Wie funktioniert das Basenfasten?
Es gibt verschiedene Ansätze, Basenfasten umzusetzen – sei es zu Hause oder in speziellen Fastenhotels. In der Regel ernährt man sich für sieben Tage von drei basischen Mahlzeiten pro Tag. Diese sollten schonend zubereitet und sparsam gewürzt werden. Etwa 80 % der Nahrung sollte aus Gemüse bestehen, während der Obstanteil nicht mehr als 20 % ausmachen sollte. Nach der Fastenwoche können langsam wieder säurebildende Lebensmittel integriert werden.
BASENKUR
Die Basenkur ist eine alltagstauglichere Variante des Basenfastens. Hier gilt die 80/20-Regel: 80 % der Nahrung sollte basisch, 20 % darf säurebildend sein. Auf diese Weise hältst Du Deinen Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht und unterstützt den Körper.
Was darf man bei einer Basenkur essen?
Bei einer Basenkur liegt der Fokus auf viel Gemüse und einer Auswahl guter Säurebildner.
- Basische Lebensmittel: Gemüse, Salate, ausgewähltes Obst, Sprossen und Keime, Kräuter und Gewürze
- Gute Säurebildner: Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Hirse, Nüsse, Pseudogetreide
Was sollte man bei einer Basenkur meiden?
Auf schlechte Säurebildner sollte weitgehend verzichtet werden, dazu zählen: Wurst, Fisch, Milchprodukte, Softdrinks, Zucker, Alkohol, Weißmehlprodukte
Wie funktioniert die Basenkur?
Auch für die Basenkur gibt es verschiedene Ansätze. Hier empfehlen wir eine mindestens fünftägige basenüberschüssige Ernährung mit folgenden Regeln:
- Drei Mahlzeiten pro Tag: Frühstück, Mittagessen und Abendessen sollten hauptsächlich basenreich sein. Die Mahlzeiten dürfen großzügig portioniert und leicht zubereitet werden.
- Fünf Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten: Gib Deinem Verdauungssystem genug Zeit, sich zu erholen. Diese Pausen helfen, den Stoffwechsel zu regulieren und den Körper zu entlasten.
- Wasser trinken: Trinke täglich etwa 3 Liter Wasser oder Kräutertee, um den Körper ausreichend zu versorgen und zu reinigen.
- Bewegung und Entspannung: Leichte Bewegung und Stressabbau sind ebenfalls wichtig. 30 Minuten Bewegung pro Tag, zum Beispiel ein Spaziergang oder Yoga, tun Körper und Geist gut.
Sanft Entgiften ohne Zwang
Perfektion ist oft der größte Stolperstein. Wir laden Dich ein, Basenfasten oder eine Basenkur einfach mal auszuprobieren – ohne Druck. Mit wenigen Regeln und viel Flexibilität kannst Du Deinem Körper und Deinem Geist etwas Gutes tun.
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Text: Stefanie Palmetzhofer – Basenbox / www.basenbox.life
Bilder: © Basenbox